Links
| 2011 hinzugefügt: Seit einigen Jahren
liefert die Digitalfotografie Bilder mit sehr hoher Auflösung, wie sie
vorher nur die Großformatfotografie bieten konnte. Viele der unten
aufgeführten Fotografen haben sich inzwischen der Digitalfotografie
zugewandt. Deshalb macht die Fortsetzung dieses Verzeichnis keinen Sinn
mehr. Die letzten Ergänzungen wurden 2009 hinzugefügt. Links und Hinweise zu Fotografen Die Qualität der Großformat-Aufnahmen sieht man nur in den großformatigen Büchern und nicht auf dem Computerbildschirm. Zwar kann man im Web die Komposition der Aufnahmen erkennen, aber der unmittelbare Bildeindruck ist in diesem Medium nicht vermittelbar ! Pat O'Hara: Durch ein großformatiges Buch dieses Fotografen wurde ich vom Großformat-Virus infiziert. Natürlich kannte ich die berühmten Schwarz-Weiß-Fotos des amerikanischen Westens von Ansel Adams. Die Aufnahmen von Pat O'Hara machten mir damals deutlich, dass es bis heute in der amerikanischen Landschaftsfotografie verbreitet ist, die Fachkamera für diese Motive einzusetzen, und dabei die Möglichkeiten der modernen Farbfilme zu nutzen. Eliot Porter war ein Pionier der Landschaftsfotografie in Farbe. Für meinen Geschmack wechseln sich in seinen Büchern sehr gute und sehr schlechte Aufnahmen ab. Ich halte mich an die sehr guten. Carr Clifton ist ein Fotograf aus Kalifornien, der hier für die relativ zahlreichen lokalen Landschaftsfotografen steht, deren Bücher perfekte Großformat-Aufnahmen enthalten, manchmal mit einem recht amerikanischen Hang zum Lieblichen. David Munch (www.muenchphotography.com/) Vielleicht ist er zur Zeit der erfolgreichste und bekannteste Großformat- und Landschaftsfotograf der USA. Er versteht es, die tausendmal fotografierten Naturschönheiten der USA neu zu sehen und oftmals wirklich etwas perfekter abzulichten. Großartige Bilder in allen seinen Büchern ! John Fielder (www.johnfielder.com/) - Sein Lehrbuch "Photographing the Landscape The Art of Seeing" ist für mich eine großartige Motivation für die Landschaftsfotografie mit Großformat. Man muß sich nicht gleich Lamas anschaffen, die die Fotoausrüstung durch die Wildnis tragen, aber praktisch wär's manchmal schon... Jack Dykinge (www.dykinga.com/) Sein "Large Format Nature Photography" ist ein weiteres hübsches kleines Lehrbuch mit anregenden Fotos, ein wenig kitschig. David Misrach hat einen ganz persönlichen Stil in der modernen Landschaftsfotografie. Besonders beeindruckend finde ich die Aufnahmen der Atombomben-Testgelände in der Wüste von Nevada - überhaupt nicht kitschig. Shinzo Maeda - Wenn man sich an der amerikanischen Art ein wenig satt gesehen hat, bietet dieser japanische Altmeister einen wohltuenden andersartigen Stil. Gäbe es nicht den Teckleborg Verlag und die Zeitschrift Naturfoto (www.tecklenborg-verlag.de/), die skandinavischen Fotografen wären uns unbekannter als die Amerikaner. Das Buch "Nordische Impressionen Landschaften Skandinaviens" gibt einen kleinen Einblick in die Arbeiten norwegischer, schwedischer und finnischer Fotografen. Nicht nur die namentlich erwähnten Fotografen setzen Großformatkameras ein! Die Bücher der Skandinavier lassen sich am leichtesten bei den Fotografen persönlich bestellen. Hans Strand (www.hansstrand.com/) Mir gefallen die Aufnahmen am besten, in denen er fast direkt vor seiner Haustür unbunte aber variationsreiche Landschaftsdetails aufspürt. Natürlich bietet er auch jede Menge großartiger Szenarien aus Schweden und allen Erdteilen. Jan Töve (www.jantove.com) hat wunderschöne Bücher herausgebracht: "Speglingar" auf Schwedisch ) (ISBN 91-630-4657-1) und im Mai 2002 Beyond Order (englische Version) (ISBN 91-973011-6-7) bzw. Bortom redan (schwedische Version) (ISBN 91-973011-5-9). Im August 2007 ist sein neuestes Buch erschienen: Riverside Viskan (ISBN: 9789197685207) Es dokumentiert sein wachsendes Interesse an "sozialer Landschaft". Hier werden die Kulturelemente in der Landschaft bewusst wargenommen und zu der Natur in Beziehung gesetzt. Dag Röttereng (www.naturfotograf.no) beschränkt sich in seinem Buch "Naturens Storstue" (erschienen 1996, vergriffen) auf den unberührten norwegischen Nadelwald. Es spricht für seine Vielseitigkeit, daß er sowohl hervorragende Tierbilder als auch beeindruckende Großformat-Landschaften präsentiert. Pål Hermansen ( www.palhermansen.com )hat einen sehr ausgeprägten eigenen Stil. Sein Buch Panorama Norwegen (ISBN 8291502064) finde ich zwar ein bisschen süßlich. Dafür gefällt mir sein Svalbard Polarlandet (ISBN-10: 8245805300) sehr gut. Auf seiner Homepage beschreibt er seinen Stil in Abgrenzung zu "hyper-romantic" Tendenzen in der Naturfotografie. Ich finde, mit diesem Begriff charakterisiert er perfektionistische Tendenzen in der Naturfotografie sehr treffend. Und ich gebe zu, daß ich auch persönlich keineswegs immun gegen diese "hyper-romantic" Naturfotografie bin. Aus Deutschland: Seit einigen Jahren gibt es ein sehr lebendiges Forum für Großformatfotografie (http://www.grossformatfotografie.de/). Von diesem Forum habe ich schon sehr profitiert und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen !
Aus Österreich: (Ergänzt im März 2009) 10 Jahre sind sie nun schon im Geschäfft, Verena Popp-Hackner und Georg Popp. Sie betreiben konsequent Landschaftsfotografie mit der Großformatkamera und haben eine eigene Handschrift entwickelt. Schon auf ihrer Homepage (www.popphackner.com )sieht man den genialen Bildaufbau und den souveränen Umgang mit schwierigsten Lichtsituationen. Sie haben zwar gerade einen beeindruckenden Bildband über Neuseeland fotografiert, aber meine persönliche Vorliebe gehört den Aufnahmen aus ihrem Heimatland. Auf dem deutschen Markt sind die Kalender dieses Paares leicht zu bekommen. Ihre Bücher lässt man sich wohl besser direkt von den Fotografen schicken.
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