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Lofoten and Vesteralen
im Winter 18. March - 15. April 2010
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Teil 1: Erste
Eindrücke Es war ein großartiger Eindruck, als ich mich im März 2010 den Lofoten näherte. Das Wetter war ziemlich schlecht. Seit Tagen hatte es immer wieder geschneit und es schneite noch weiter. Zwischen den Schneeschauern konnte ich einen Blich werfen auf Felsenberge und kleine Inseln, alles bestäubt mit frischem Pulverschnee. ...
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... Das war genau der Anblick, den ich mir gewünscht hatte, als ich vier Tage zuvor in Münster aufgebrochen war. Zuerst landete ich auf dem Campingplatz auf der Sildpollen-Halbinsel.Dabei merkte ich erstmal gar nicht, an was für einer schönen Stelle ich da gelandet war. ... |
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... Die Schneeflocken klatschten gegen
die Autofenster und ich genoß die sichere Wärme, die mir mein Wohnmobil in
diesem Schneetreibens bot. ... |
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... Als ich ein paar Tage später wieder dort vorbeikam, bot sich ein völlig anderer Anblick. Der blaue Himmel spiegelte sich im Austnesfjorden und die Kapelle war ein sehr dekorativer Blickfang. |
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Der Spätwinter ist die Hauptsaison für
die Fischerei. Fischerboote sind überall - in den
Häfen, in den Fjorden und auf offener See. |
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Ein großer Teil des Fanges wird auf
Holzgestelle gehängt, um durch Trocknen über mehrere Wochen zu dem
berühmten Stockfisch zu reifen. |
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Svolvær ist die Hauptstadt der Lofoten.
Obohl eine kleine Stadt hat sie doch das Flair eines aufstrebenden
Touristenzentrums. ... |
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... Bei meinem ersten Besuch empfing
mich die Stadt mit einem kräftigen Schneeschauer. ... |
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... Schon wenige Tage später war es so
warm, daß die Tauben auf dem zentralen Platz in Svolvær in einer der
Schmelzwasser-pfützen ein Bad nehmen konnten. . |
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Durch einen dichten Schneeschauer zu
fahren ist ein wenig abenteuerlich. ... |
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... Aber schon kurz darauf kann es
aufklaren, und alles, auch die Straße ist mit einer frischen Schicht aus
Pulverschee überzogen. |
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Ich besuchte viele der kleinen Häfen.
Ein besonders schöner Ort ist Hennigsvær. Ich hatte das Glück, ihn in den
wenigen Minuten zwischen einem Schneeschauer und dem nächsten
fotografieren zu können. |
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Nyksund ist ein anderer Ort, den ich
besonders gerne besuche. Er liegt ganz am nordwestlichsten Zipfel von
Langøya (Vesterålen). Der kleine Fischereihafen lag viele Jahre verlassen,
bevor er zu einer kleinen Kulturstadt restauriert wurde. |
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Überall wo sich flaches Gelände findet, gibt es kleine Siedlungen Die lebhaften Farben dieses Hauses leuchten vor dem Wasser und den weißen Bergen. |
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Der Hauptgrund für meine Reise in diese
Landschaft, war es, die wilde und natürliche Küste im Winter zu sehen und
zu fotografieren. Die innersten Teile der Fjorde waren noch vereist. Aber einige warme Tage und die Gezeiten sprengten die geschlossene Eisdecke zu Schollen auf. (↑) In klaren kalten Nächten bildete sich auf dem flachen Wasser vor dem Strand eine dünne Eisschicht. Bei Ebbe legt sich diese Schicht wie eine dünne Haut über die Strandblöcke. (→) |
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![]() Torsfjorden, Moskenesøya Panorama stitched of 14 frames in 2 rows (Single shot: Nikon D70, f8, 1/30sec 18-70mm at 46mm, corresponding to 69 mm for 36-mm-film) |
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Das Wasser, die Küstenlinie und das ständig wechselnde Licht schaffen immer neue großartige Ausblicke. |
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Die Landschaft wirkt zwar noch sehr
winterlich. Aber das Vogelleben kündigt den Frühling an. Die Dreizehenmöwen besetzen bereits ihre Brutkolonien, obwohl die Lufttemperatur offensichtlich noch deutlich unter O° C liegt. |
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_________________________________________________________________________ Teil 2: Ausblicke von Schneeschuhwanderungen
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Für die erste Wanderung hatte ich mir einen
namenlosen Rücken ausgesucht, nur ein paar hundert Meter nordwestlich der
Sundklakks-traumen-Brücke. Es war vor allem ein Test für meine Ausrüstung.
Die modernen Schneeschuhe (msr-denali-classic with flotation tails)
erwiesen sich auch in steilerem Gelände als sehr brauchbar. Die kleine Anstrengung wurde mit einem phantastischen Blick über den Sundklakkstraumen zur Nachbarinsel Gimsøya belohnt. (↑) |
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Mit dem Fernglas suchte ich die Berge nach Ski- oder
Schneeschuh-Spuren ab. So eine Spur verriet mir auch den Weg auf den Berg
im Hintergrund, die Kleppstadheia. |
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| Der Hafen von Kleppstad, ausMeereshöhe gesehen. (→) |
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Der Hafen von Kleppstad und der Gimsøystraumen ,
gesehen von der Kleppstadheia nach Sonnenuntergang. (→) (Das erste Bild dieser Seite zeigt die selbe Ansicht bei Sonnenuntergang.) |
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Der schönste Gipfel meiner Reise war
der Offersøykammen. Er liegt ganz im Westen von Vestvågøya. Auch hier
wies mir eine Spur vor allem den richtigen Anfangspunkt für den teils
recht steilen Aufstieg zu diesem großartigen Aussichtspunkt . Im Süden zieht die E10 eine markante Linie durch die Landschaft. Dahinter der Nappstraumen und der Skottinden bei Ballstad. (↓) |
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